Der situationsbezogene Ansatz
in unserem Kindergarten

Der situationsbezogene Ansatz baut seine grund-
legenden Prinzipien auf bestimmte Werte auf:
Mitsprache der Kinder, Wertschätzung und Achtung
der individuellen Bedürfnisse und Interessen der
Kinder. Er gibt den Kindern die Möglichkeit,
Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten, Sinnzu-
sammenhänge zu begreifen und aus der Bewältigung
erlebter Situationen Verantwortung zu übernehmen.
Themen und Anforderungen werden zur Grundlage von
Projekten genommen, welche die Kinder jetzt und in
Zukunft real bewältigen müssen.


Das heißt für uns konkret: Erfahrungen haben uns gezeigt, daß in Projekten, von denen sich die Kinder im hohen Maße angesprochen gefühlt haben, viele neue Ideen und Anregungen von den Kindern selbst eingebracht worden sind, wie z.B. Raumgestaltung, Umgang und Kennenlernen von technischen Geräten.


Dieses alles bedeutet für das Kindergartenpersonal:
Unser Bildungsprofil „Starke Kinder“

2006 wurde für alle Kindergärten in NRW eine verbindliche Bildungsvereinbahrung (Kibiz) erstellt. Das Kinderbildungsgesetz stellt die individuelle Förderung der Kinder in den Mittelpunkt.
Bildung ist Selbstbildung. Kinder lernen und bilden sich über das, was sie mit ihren eigenen Sinnen und im sozialen Bezug erfahren. Kinder bilden sich, indem sie sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen.
Unsere Grundlage für eine zielgerichtete Bildungsarbeit ist die beobachtende Wahrnehmung jedes einzelnen Kindes. Dies erreichen wir durch die kontinuierliche Dokumentation über die Bildungsprozesse. Dadurch arbeiten wir gezielt an den in der Bildungsvereinbarung geforderten Basiskompetenzen eines jeden Kindes.
Diese sind:
  1. Individuumsbezogene Kompetenzen
    Hierbei geht es darum, den Kindern ein positives Selbstverständnis zu vermitteln, Kreativität sowie emotionale Kompetenz zu entwickeln.

  2. Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext
    Die Kinder sollen lernen, sich im sozialen Umfeld orientieren zu können und Werte zu schätzen. Darüber hinaus geht es hier um die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und demokratisch zu handeln (Kinderparlament und wöchentliche Kinderkonferenzen).

  3. Lernen und lernmethodische Kompetenz
    Die Kinder erlernen Methoden, sich spielerisch Wissen anzueignen, ihr Verhalten zu planen, Fehler selbst zu entdecken und zu korrigieren.

  4. Kompetenz im Umgang mit Veränderungen und Belastungen
    Die Kinder erlangen die Fähigkeit, personale und soziale Kompetenzen und Ressourcen erfolgreich zu nutzen.

Die 10 Bildungsbereiche: